Wer bin ich?

Mein Name ist Christoph Ripkens. Ich bin 1981 geboren und wohne seit 2010 im schönen bergischen Land. Ebenso lang bin ich selbstständig und hauptberuflich einerseits als freiberuflicher Masseur tätig und führe andererseits eine Praxis für ganzheitliche Massage und Körperarbeit. Ich arbeite also nur als Masseur. In meiner Praxis setze ich auf folgende Dinge:

-die Wirkung von tiefenentspannenden, ganzheitlichen Massagen

-die Weiterbildung von Erwachsenen in körpertherapeutischen Kompetenzen durch Einzelarbeit

 

Nebenbei biete ich das breite Angebot an Wellness-Arrangements und klassischen Massagen an, mit dem ich professionell als Freiberufler in Wellness-Hotels arbeite.

Was möchte ich bei mit meiner Arbeit erreichen?

Ganzheitliche Massagen sind für mich der absolut beste Weg besonders effektiv zu Arbeiten. Ich fokussiere nicht auf körperliche Gesundheit. Die aller meisten Menschen sind körperlich Gesund und sind trotzdem unglücklich. Sie haben trotzdem Schmerzen, vVerspannungen, können nicht mit dem Denken aufhören, schlafen schlecht ein oder schalten nach Feierabend nicht auf Knopfdruck ab. Was sich für die meisten Menschen sehr leidsam in ihrem Alltag äußert sind im allgemeinen Defizite in der Schulung der körpereigenen Kompetenz zu entspannen. Hat Ihnen jemand in der Schule abschalten beigebracht? Nein und da setzt meine Arbeit an! In ganzheitlichen Massagen übernehme ich den Job des „abschalten“. So können erst einmal das erleben, was man verpasst hat Ihnen beizubringen. In Einzelarbeits-Sessions, die eher von Dialog als von passivem Genießen geprägt sind, vermittle ich gezielt die Entspannungstechniken, die dazu führen, dass Ihr Körper so einfach entspannt wie er auch Auto fährt nämlich automatisch und nach Feierabend.

Warum auch ganzheitliche Massage und Körperarbeit?

Das liegt an den Menschen und an ihren veränderten Einstellungen zum Fühlen. Um diese Einstellungsveränderung zu beschreiben muss ich leider etwas weiter ausholen. Aber es lohnt sich, denn in den Köpfen der Menschen hat sich ein Wandel vollzogen dem ich als Masseur gerecht werden möchte!  Gehen sie mit mir einige Schritte durch den Wandel der Generationen und erfahren Sie so mehr von der gesellschaftlichen Vererbung der Empfindungsfähigkeit. Spannend sind hierfür die Jahre ab 1930. Die Kriegsgeneration hatte für Gefühle nicht viel übrig. Die Menschen wurden hart erzogen und haben durch Zucht und Ordnung im Namen des Nationalsozialismus unmenschliches an Schuld angehäuft! Um so etwas zu tun muss ein Mensch seine Gefühle abspalten. Es ist gerade einmal 80 Jahre her, dass fühlen ein Zeichen von Schwäche war. Selbst der Krieg lies die Menschen nur bedingt aus dieser Spaltung  aufwachen. Auch die Nachkriegszeit konnte das gestörte Verhältnis zu sich selbst nicht verbessern. Wer vor dem Krieg nicht fühlen konnte, hatte -wie man es  erwarten würde-  in der darauf folgenden, schweren Aufbauzeit und durch das Aufkommen der Schuldfrage an den kollektiven Greueltaten erst recht nicht vor damit anzufangen. Nichts fühlen hieß natürlich auch das Thema Gefühle im zwischenmenschlichen Kontakt gar nicht erst aufkommen zu lassen. Dieses Schweigen traf  besonders eine stark von Gefühlen abhängige Gesellschaftsgruppe: die Kinder. Sie -die schwächsten Mitglieder der Gesellschaft- waren  auf die emotionale Erreichbarkeit ihrer Eltern angewiesen! Die neugebohrene Generation -die Nachkriegsgeneration- war jedoch der gefühllosen Haltung ihrer Eltern hilflos ausgesetzt und so erlebten sie diese Unfähigkeit in vielen, schlimmen Gesichtern. Erfahrungen prägen einen Menschen. Wollte diese Nachkriegsgeneration etwas an ihrer Prägung verändern, musste sie nun das nachholen, was ihnen ihre Eltern als Aufgabe vermacht hatten, nämlich das Fühlen wieder zu entdecken. Sie tut dies auch fleissig und so ist der Wunsch des Einzelnen nach Wellness auch ein Ausdruck dieses Befreiungskampfes.  In dieser „Auszeit“  wird bewusst Platz für Gefühle geschaffen und die Menschen lernen schnell mit neuen Gefühlen umzugehen.  Mit jedem Wellness-Erlebnis werden Stück für Stück „neue Gefühlswelten“ erobert. Das ist eine Emanzipationsleistung die eine stetige Entwicklung beinhaltet! Wird man vom Erleben einem speziellen Gefühl bereichert, wird dieses schnell als ein Teil des eigenen Erlebens in das Selbstbild  integriert. Wird ein Gefühl zur Normalität, bekommt es eine identitäre Kraft. Der Mensch verteidigt dieses normale Gefühl und beansprucht Raum um es zu erleben. Jede Integration der verschütteten Gefühle schafft Platz für tieferliegende Gefühle. Es wird für den einzelnen zwangsläufig zu einer ganzheitlichen Angelegenheit. Denn um so mehr man seine Gefühle integriert um so umfassender muss das  Selbstbild werden. Das Selbsterkenntnis wird ganzheitlich. Eine moderne Dienstleistung muss mit der Geschwindigkeit dieser Individuation mithalten können. Was einige Wellness-Anbieter langsam verstehen ist, das man wenn man nur einige Bahnen über den Rücken seiner Kunden ziehen will,  damit irgendwann keinen mehr beeindrucken kann… Viele Menschen haben schon einen bedeutenden Individuationsprozess hinter sich und wünschen sich mehr von diesen Strukturen in ihrer Umwelt. Der Wunsch nach Ganzheitlichkeit ist nur ein Synonym dafür. Der Fortschritt des Fühlens zwingt die Wellness-Dienstleister dazu immer mehr ganzheitliche Erlebnisse zu erzeugen. Diese Entwicklung kommt mir sehr entgegen, denn ich möchte genau diesen Erlebnisse mit meiner Arbeit produzieren! Gerne begleite ich diesen Prozess mit meinen Fähigkeiten als Masseur.

Was habe ich gelernt?

Alles was es in der „alternativen“ Szene so gibt habe ich mir angeschaut. Die wichtigsten Aspekte, sowie die Techniken mit denen ich besonders gut arbeiten konnte, habe ich in meine Arbeit integriert. Dazu gehören:

  • die Akupressur des Akupunktsystems und der Meridianverläufe
  • das Bewusstsein des Kunden durch Massagekraft, Geschindigkeit und Grifftechnik zu führen
  • Glaubenssätze, Gedankenmuster und gemachte Erfahrungen auf der Körperebene zu behandeln
  • Die individuellen Möglichkeiten meiner Kunden zu entspannen in Bezug zu deren Körper, Geist und Seele zu setzen
  • Methoden des autogenem Training, der Meditation, Bioenergetik, Biodynamik, Atem- und Halte-Therapie als Körperarbeit sinnvoll anzuwenden

Ich habe aber auch viele Jahre freiberuflich  in klassichen Wellness-Einrichtungen wie dem Lindner-Hotel Kranichhöhe in Much gearbeitet.  Dort lernte ich  „von der Picke auf“ alle  gängigen Wellness-Anwendungen, die ich ja auch anbiete. Der Übergang von Wellness-Anwendung zur ganzheitlichen Massage ist fließend und stellt keinen Wiederspruch dar. Ist der Kunde glücklich, dann war die Anwendung die richtige…

Was bedeutet das für meine Arbeit?

Durch meine Methode versuche ich Menschen in ein inneres Gleichgewicht zu versetzen. Dieser viel benutze Begriff des inneren Gleichgewichts hat kaum noch Aussagekraft. Aber es beschreibt für mich am Besten den Zustand in dem das Tor zum Fühlen wieder auf geht. Stress und Belastungen aus Arbeit, Familie und Partnerschaft versetzen den Menschen immer wieder in körperliche Erregungszustände die belastend wirken. Wer kann schon behaupten, dass er da immer von alleine und auf Knopfdruck wieder heraus kommt? Manchmal merken wir gar nicht wie wir den Kontakt zum Fühlen verlieren. Innerhalb der Massage kommt das ungeschont ans Tageslicht, denn das individuelle Spannungsbild und die Fähigkeit zu entspannen kann ein guter Masseur lesen wie eine Landkarte. Leer machen und körperliche Blockaden lösen ist der erste Schritt. Das Tor zum Fühlen öffnet sich danach von ganz allein…

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