Kurkuma ist auch als Gelbwurz bekannt und wird besonders in der ayurvedischen Küche wegen seiner positiven Effekte verkocht. Indisches Essen ist oft gelb. Gelb ist es meist wegen Gelbwurz. In der westlichen Küche ist es kaum bekannt da es nahezu geschmacksneutral ist. Ja es hat Geschmack aber keinen vordergründigen. Deshalb verkochen es eher Menschen mit Gesundheitsbewusstsein. Im folgenden beschreibe ich wie ich Kurkuma zu mir nehme ohne es zu einem Essen hinzuzufügen.

Generell kann Kurkuma als Pulver einfach in Wasser aufgelöst werden und getrunken werden. Hierfür mische ich einen Teelöffel Kurkuma in einem 0,2 Liter Glas Wasser auf. Da sich der Kurkuma recht schnell am Boden absetzt rühre ich vor dem Trinken immer erst um. Ich nehme das als Tagesdosis morgens vor dem Essen. Es spricht aber nichts dagegen es vor, nach oder während des Essens am Nachmittag zu sich zu nehmen. Generell rate ich vom Verzehr am Abend ab um der Leber nicht in seinen Biorythmus zu pfuschen. Die Leber soll nachts nicht arbeiten bzw. nur arbeiten wenn sie es von selber regelt.

Etwas umständlicher aber bekömmlicher ist die Methode des aufkochen. Warum diese umständlicher ist können Sie unten lesen. Hierzu wird Kurkuma mit etwas Öl und Wasser aufgekocht. Die Menge an Öl entspricht der die man auch in eine vergleichbare Menge Gemüsesuppe geben würde. Das Gemisch muss nicht lange kochen. Nur etwa ein bis drei Minuten, fertig. Eher ungewöhnlich ist es Kurkuma frisch zuzubereiten. Ja, es gibt Kurkuma frisch als Wurzel und er sieht ähnlich so aus wie Ingwer. Aber nur ganz selten findet man biozertifizierten frischen Gelbwurz. Als Pulver ist Kurkuma eher ein Standardgewürz im Bioladen oder aber auch im Internet günstig zu kaufen.

Sie müssen die frischen Wurzel klein raspeln oder im potenten Standmixer mit Wasser zum Smoothie zerkleinern und dann mit Öl und Wasser aufkochen. Kocht man den frischen Kurkuma nicht auf kann es sein das er gärt. Bei der Methode mit dem Aufkochen empfiehlt es sich gleich eine Wochendosis oder eine 0,7Liter-Flasche vorzufertigen und diese im Kühlschrank aufzubewahren um folgende Probleme nicht jeden Tag zu haben…

Kurkuma hat einen Nachteil: es ist gelb. Mit „gelb“ meine ich nicht etwas gelb sondern gelb färbend gelb. Es färbt mühelos Kleidung wenn es als Pulver darauf fällt. Es färbt die Zunge gelb, sodass man nach der Einnahme etwas geschockt sein kann wenn man seine Zunge sieht. Selbst ein Topf in dem man Kurkuma kocht bleibt nach dem spülen gelb. Das ist an sich nicht schlimm. Es macht allerdings den Umgang etwas komplizierter. Gerne werden auch Spülschwämme mit denen man das Pulver aufnimmt verschmutzt und transportieren das Gelb von hier nach dort. Oder aber auch Spültücher mit denen man sich die Hände abtrocknet müssen in die Wäsche. Auch Flaschen und Gläser, in denen man die Flüssigkeit abfüllt, werden zu Gefahrenquellen. Man muss also auf das Pulver acht geben aber ebenso auf die fertige Flüssigkeit.

Bitte verwenden Sie keine wiederverwendbare PET-Flaschen die Ihnen wert und teuer sind. Ich meine damit Trinkflaschen ohne Weichmacher die man extra gekauft hat. Nutzen Sie auch nicht Ihre teuren Töpfe. Es geht hier mehr um den Umgang als um den Schaden. Auch PET-Flaschen und Töpfe werden irgendwann wieder sauber. Ich benutze Einmalflaschen wie alte Weinflaschen oder PET-Pfandflaschen und einfache Gläser die in die Spülmaschine kommen. Diese Flaschen kann ich dann wegwerfen und muss sie nicht auswaschen.